Sicher mit dem E-Fahrzeug
Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von Autos mit Verbrennungsmotor. Der Umgang mit ihnen will gelernt sein!
Starten, Beschleunigen, Fahren, Betanken und Bremsen: Abläufe, die uns vom Verbrenner gut bekannt sind und fast automatisch ablaufen, müssen beim E-Fahrzeug oft anders gehandhabt werden. Eine Einweisung ist nützlich und bei der Arbeit sogar vorgeschrieben.
Psssst …
Elektrofahrzeuge sind beinahe geräuschlos unterwegs. Neuere Modelle erzeugen bei Schrittgeschwindigkeit künstliche Fahrgeräusche, um wenigstens im Nahbereich gut gehört zu werden. Ansonsten können E-Fahrzeuge leicht überhört werden – womit Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen jederzeit rechnen müssen!
Mit Elektrofahrzeugen muss anders umgegangen werden als mit Verbrennern!
Wusch …
Elektrofahrzeuge „gehen ab wie Schmidts Katze“! Sie haben das größte Drehmoment beim Start und bei niedrigen Drehzahlen. Also Vorsicht, besonders auch beim Ein- und Ausparken.
Quiiiietsch …
Auch das Bremsverhalten von E-Fahrzeugen unterscheidet sich deutlich von dem eines Verbrenners. Um die Bewegungsenergie des Fahrzeugs zu nutzen, wird nicht gleich die Bremse betätigt; schon wenn der Fuß vom Gas genommen wird, bremst der Motor stark und lädt die Batterie. Dieses Wechselspiel zwischen Motorbremse und Bremspedal will geübt sein.
Tatütata …
In Brand geratene E-Fahrzeuge sollen nicht vom Fahrer oder von der Fahrerin selbst gelöscht werden. Nur ausgebildete Feuerwehrleute können mittels spezieller Ausrüstung mit einer brennenden Batterie fertigwerden.
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